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Donnerstag, 17. Juli 2014
Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart
#jfs2014

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Vortragsranking des 17. Java Forum Stuttgart

Nach Auswertung unseres Fragebogens, der allen Teilnehmern zuging, stehen die 10 besten Vorträge fest:

Best Presentation Award 2014 für Pierre Heim

Der Preis für die beste Präsentation beim Java Forum Stuttgart 2014 geht an Pierre Heim, T-Systems International GmbH!
Platz 1

Barrierefreie Software - nur behindertengerecht oder doch mehr?

Pierre Heim (T-Systems International GmbH)

Themenbereich: Sonstiges

Stichworte: Accessibility, Usability, GUI-Design, GUI-Architektur


Abstract:

Der heutige Fortschritt in der IT bietet insbesondere Personen mit einer körperlichen Behinderung gute Möglichkeiten, ihren Alltag weitgehend selbständig zu bewältigen. So nutzen Blinde etwa eine Sprachausgabe, um sich Bildschirminhalte vorlesen zu lassen, oder motorisch Eingeschränkte eine spezielle Tastatur mit wenig Tasten. Webseiten und andere von diesen Personen genutzte Software muss jedoch barrierefrei implementiert sein, damit derartige Hilfstechniken funktionieren.

Im Unternehmensumfeld gibt es jedoch ganz andere Zielgruppen, da kann die Barrierefreiheit in den Software-Projekten eigentlich vernachlässigt werden. Oder doch nicht? Der Vortrag geht dieser Frage nach und versucht, durch eine grundlegende Erläuterung des Themas eine Antwort für Entscheider zu finden. Details der Software-Architektur und -Implementierung werden exemplarisch an einer Webanwendung aufgezeigt, sollen aber thematisch nicht den Schwerpunkt bilden.


Über den Referenten:

Pierre Heim
Pierre Heim
Pierre Heim
Pierre Heim hat in seinem rund 10-jährigen Berufsleben vielseitige Erfahrungen als Software-Entwickler, Software-Architekt und Consultant gesammelt. Aktuell beschäftigt er sich bei der T-Systems International GmbH neben seiner Entwicklertätigkeit mit der technischen Realisierung von Barrierefreiheit in Java- und Webanwendungen. Dabei läߟt sich Pierre von bunten und effektvollen Designs nicht beeindrucken, da er nahezu blind ist.
Platz 2

Fiktion oder Realität? Gestensteuerung und die nächste Welle der 3D-Kameras

Martin Förtsch und Thomas Endres (www.parrotsonjava.com)

Themenbereich: Sonstiges

Stichworte: Perceptual Computing, RealSense, Gesten


Abstract:

Native Interfaces haben in den letzten Jahren mit ihrem Einzug in die Welt der Spielkonsolen Ihren Siegeszug begonnen. Devices wie die WiiMote, die Kinect oder die Playstation-Kamera und Spiele wie "Just Dance" zeigen eindrucksvoll die Möglichkeit dieser neuartigen Steuerungsmethode.


Über die Referenten:

Martin Förtsch
Martin Förtsch
Martin Förtsch
Martin Förtsch ist ein Software Consultant aus München und hat an der Hochschule Merseburg Informatik und angewandte Naturwissenschaften studiert. Nebenberuflich beschäftigt er sich stark mit der Entwicklung von Gestensteuerungs-Software für verschiedene Kamerasysteme. Unter anderem steuert er die Parrot AR.Drone berührungslos und engagiert sich in Open-Source-Projekten für diesen Bereich. Beruflich hat er seine Schwerpunkte im Bereich Java, Suchmaschinentechnologien und Datenbanken.
Thomas Endres
Thomas Endres
Thomas Endres
Thomas Endres ist studierter Informatiker (TU München) und leidenschaftlicher Softwareentwickler aus Bayern. Er engagiert sich nebenberuflich im Bereich der Gestensteuerung und steuert dort unter anderem Drohnen berührungslos. Er arbeitet aber auch an anderen Open-Source-Projekten in Java, C# und allen Spielarten von JavaScript. Beruflich betätigt er sich als Software Consultant und gibt Vorlesungen an der FH Landshut. 
Platz 3

Hands-On Caching in Business-Anwendungen: Einsatz, Patterns & Best Practices

Michael Plöd (Senacor Technologies AG)

Themenbereich: Architektur

Stichworte: Caching, Data Grid, Cluster, Performance, Tuning


Abstract:

Das Thema Caching ist für zahlreiche Business Anwendungen relevant und der Markt für Caching-Lösungen reicht von einfachen lokalen Caches bis hin zu mächtigen und komplexen Data Grids. Ein weiteres Differenzierungsmerkmal ist die Konsistenzgarantie beziehungsweise die transaktionale Integrität, welche die unterschiedlichen Lösungen bieten. Allerdings unterscheiden sich Anwendungen, welche Geschäftsprozesse in gewachsenen Unternehmenslandschaften umsetzen stark von sozialen Netzwerken oder Internetdiensten, welche aus dem Startup-Umfeld kommen.

Der Vortrag adressiert in erster Linie das erste Szenario: Caching in Unternehmensanwendungen, welche auf Basis einer bereits bestehenden Infrastruktur umgesetzt werden. Hierbei werden zuerst die Herausforderungen, die diese Anwendungen an das Thema Caching stellen, vorgestellt. Aspekte die hierbei betrachtet werden sind: Security, Monitoring, Audit-Compliance, Art der Daten sowie Geschäftsprozesse. Im zweiten Teil werden unterschiedliche Arten des Cachings vorgestellt und im Hinblick auf die eben erwähnten Herausforderungen bewertet. Abschließend geht der Vortrag darauf ein, welche Patterns und Best Practices sich in der Praxis bewährt haben und wie das Thema Caching möglichst transparent und deterministisch in Business-Anwendungen integriert werden kann.

Abgerundet wird der Vortrag mit zahlreichen Beispielen, die auf einem verteilten Cache in einem Cluster, der aus 8 Raspberry Pis besteht.

Über den Referenten:

Michael Plöd
Michael Plöd
Michael Plöd
Michael Plöd ist Principal Architect und Partner bei der Senacor Technologies AG und in dieser Rolle überwiegend in Projekten tätig, die die Transformation großer IT-Landschaften anstreben. Michael ist Speaker auf zahlreichen Konferenzen und regelmäßiger Autor diverser Fachartikel zu den Themen Java Persistence, Spring Framework und Präsentationstechniken.