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Donnerstag, 17. Juli 2014
Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart
#jfs2014

Sie sind hier: Start»Programm 2014»Vorträge von 14.30 - 15.15 Uhr

Abstracts der Vorträge von 14.30 - 15.15 Uhr

Continuous Enterprise Development mit Arquillian

Darko Krizic (PRODYNA AG)
Sponsored Talk

Interessant für
Entwickler
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Systemarchitekten
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Projektmanager
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IT-Manager
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Themenbereich: Architektur

Stichworte: Enterprise, Development, Testing


Abstract:

Die Java EE Plattform bietet mit Session Beans, Message Driven Bean, Persistence, Interceptoren, Decorators, REST und CDI sehr mächtige Technologien für die Entwicklung von Anwendungen. Aber gerade durch den Einsatz dieser Technologien wird das Unit-Testen schwierig bis unmöglich. Ziel ist es, dass der Entwickler jederzeit eine Komponente testen kann und auf einem Build-Server alle Komponenten automatisch getestet werden können. 

Arquillian schließt die Lücke zwischen Unit- und Integration-Tests mit einer flexiblen und erweiterteren Architektur. Dieser Vortrag demonstriertArquillian mit einigen Erweiterungen und ihren Einsatz als Werkzeug für Coninuous Enterprise Development.

Über den Referenten:

Darko Krizic
Darko Krizic
Darko Krizic
Darko Krizic ist Gründungsmitglied der PRODYNA AG und in der Funktion des Chief Technology Officer (CTO) tätig. Damit bildet er die Brücke von der Software-Entwicklung über hochverfügbaren Betrieb kritischer Anwendungen bis zur strategischen Management-Beratung. Er studierte Allgemeine Informatik an der FH Frankfurt und hat über 20 Jahre Berufserfahrung. Seit der Gründung von PRODYNA war er als Principal Consultant in weltweiten und strategischen Projekten bei namhaften Konzernen tätig.

Schnelle Winkel: 10x schnellere Webapps mit AngularJS und JEE

Rainer Schneider und Benjamin Schmid (eXXcellent solutions GmbH)
Non-Sponsored Talk

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IT-Manager
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Themenbereich: Architektur

Stichworte: AngularJS, JSF, JEE Backend, JavaScript, Portal


Abstract:

Serverseitige Web-Technologien waren lange Zeit das Mittel der Wahl für Java-basierte Webanwendungen. Der Trend jedoch geht immer mehr zu JavaScript-basierten und damit Clientseitigen Web-GUIs. Wir werfen dazu einen Blick auf Google's AngularJS und erläutern an plastischen Beispielen seine Kernkonzepte und Funktionsweise. Was zeichnet AngularJS für die Realisierung der im Java-Umfeld häufig vertretenen, datengetriebenen Anwendungen besonders aus und wie fühlt sich die Entwicklung damit im direkten Vergleich dazu an? 

Ein konkretes Fallbeispiel aus der Praxis, bei dem wir durch den Wechsel von einer JSF/Portlet-basierten Portal-Lösung hin zu einem AngularJS-basiertem Ansatz bei identischem JEE-Backend und Funktionalität Performance-Gewinne im Bereich von Zehnerpotenzen realisieren konnte, zeigt dabei auf, daß sich dieser Paradigmentwechsel durchaus lohnen kann!


Über die Referenten:

Rainer Schneider
Rainer Schneider
Rainer Schneider
Rainer Schneider ist passionierter Software Architekt bei der eXXcellent solutions gmbh. Er beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Projekten im Umfeld Objektorientierung (C++, Smalltak, Java) und J2EE. In den letzten Jahren hat er seinen Schwerpunkt verstärkt auf Client-zentrierte Architekturen und Frameworks im Bereich der Web-Entwicklung mit JavaScript gelegt.
Benjamin Schmid
Benjamin Schmid
Benjamin Schmid
Benjamin Schmid ist Technology Advisor bei der eXXcellent solutions und dort primärer Ansprechpartner in allen technologischen und methodischen Fragestellungen. Dabei ist er auf der stetigen Suche nach innovative aber auch soliden und dauerhaft tragfähigen Technologien & Lösungen. Seine zahlreichen Erfahrungen und Aha-Momenten aus der Praxis rund um Java, Web und .NET gibt er dabei immer wieder gerne auf Konferenzen und in Fachartikeln weiter. 

Building for the modern web with Java

Daniel Kurka (Google)
Non-Sponsored Talk

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Themenbereich: Web 2.0

Stichworte: Java, GWT, Web 2.0


Abstract:

GWT is one of the great web frameworks and has had a tremendous impact since it started in 2006. It enabled developers to write non compromise Ajax applications in Java with all their favorite tools, but being much faster than handwritten JavaScript.

Many important applications at Google are written using GWT and the GWT team at Google is striving to make GWT even better. Join me in this session to learn what we are working on for GWT 2.7 & GWT 3.0 and how we will make the GWT compiler one of the best choices for developing web applications in Java.


Über den Referenten:

Daniel Kurka
Daniel Kurka
Daniel Kurka
Daniel works for Google in the GWT team. He is a member of the GWT Steering committee and author of the popular mgwt library (mobile GWT) & gwt-phonegap.He is a frequent conference speaker all over the world.
This talk is going to be about new features in the GWT compiler that are used by a new generation of Google applications such as the new Google spreadsheets.

Java Config-Builder - Einfache Integration der Konfiguration

Matthias Bollwein, Thomas Endres und Andreas Würl (TNG Technology Consulting GmbH)
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Themenbereich: Sonstiges

Stichworte: Konfiguration, Properties, Library, Kommandozeile


Abstract:

Das Laden von Konfigurationsdaten aus unterschiedlichen Quellen wie Properties-Dateien, Kommandozeilenargumenten oder Systemvariablen ist ein Problem, das zwar trivial zu lösen ist, dennoch aber in jedem Projekt erneut angegangen werden muss. Das Open-Source-Projekt Config-Builder will dem Entwickler diese Arbeit abnehmen. 

Mit Hilfe des Config-Builder können Entwickler die vollständige Konfiguration eines Programms in einer einzigen Klasse darstellen. Möglich wird dies durch eine Reihe von Annotationen, die einzelne Werte aus der Kommandozeile, aus Properties-Dateien oder anderen Datenquellen den Parametern der Konfigurationsklasse zuweist. Darüber hinaus können Datentypen in das gewünschte Format transformiert und ermittelte Werte über Standard-Java-Annotationen validiert werden. Diese Möglichkeiten wurden in ein Gesamtpaket integriert, in dem auch die Handhabung der Datenquellen - vor allem der Properties-Dateien - deutlich komfortabler ausfällt als mit den üblichen Java-Bordmitteln.


Über die Referenten:

Matthias Bollwein
Matthias Bollwein
Matthias Bollwein
Matthias Bollwein arbeitet als Junior Consultant bei TNG Technology Consulting GmbH. Er ist hauptverantwortlich für die Entwicklung und Weiterentwicklung des Config-Builder.Seine Begeisterung für Software lebt er durch die Entwicklung von Apps für die Android-Plattform, sowie der Implementierung mathematischer Trading- und Risikoanalyse-Tools in Java und C# aus.
Neben seiner Consulting-Tätigkeit setzt er sich für die Förderung von Start-Ups durch IT-Schulung, Team-Findung und Finanzplanung im Münchner Raum ein. Hin und wieder ist er jedoch auch beim Wirtschaftsmathematik-Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München anzutreffen.
Thomas Endres
Thomas Endres
Thomas Endres
Thomas Endres arbeitet als Senior Consultant bei der TNG Technology Consulting GmbH. Dort ist er hauptsächlich in der Java-Programmierung tätig, betreut nebenbei aber auch Praktikanten. Darüber hinaus ist er leidenschaftlicher Softwareentwickler. Er engagiert sich nebenberuflich in verschiedenen Open-Source-Projekten in Java, C# und allen Spielarten von JavaScript. Außerdem hält er Vorlesungen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut.
Andreas Würl
Andreas Würl
Andreas Würl
Andreas Würl arbeitet als Senior Consultant bei der TNG Technology Consulting GmbH. Dort ist er hauptsächlich in der Softwareentwicklung in Java und als Projektleiter tätig. Auch in seiner Freizeit wirkt er an verschiedenen Open-Source-Projekten mit dem Schwerpunkten auf mobilen Anwendungen, Java und Python mit.

Slim Fast

Heiko Rupp (Red Hat)
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Systemarchitekten
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k.A.
IT-Manager
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Themenbereich: Sonstiges

Stichworte: Optimierung, Speicher, MAT, Visualvm, JVM


Abstract:

Auch im Zeitalter von Quadcore-CPUs und 16GB Ram auf dem Entwicklerlaptop gilt immer noch die alte Regel, dass eine Applikation zu langsam und zu fett ist. Dies trifft ins Besondere für Anwendungen zu, die später einmal mit zigtausenden Geschäftsobjekten hantieren müssen.
Auch wenn Speicher billig ist, lohnen sich Optimierungen des Speicherverbauchs, da auf der einen Seite die Auslastung der Server erhöht wird. Auf der anderen Seite fällt weniger Datenmüll an, so dass der Garbage-Collector weniger zu tun hat und damit CPU-Zyklen für die Geschäftsprozesse frei werden.
Dieser Vortrag möchte Tipps geben, wie der Speicherverbrauch gesenkt werden kann. Dabei werden nicht nur einfach die Ergebnisse präsentiert, sondern mit der Hilfe von VisualVM und Eclipse MAT an einem praktischen Beispiel erarbeitet.

Über den Referenten:

Heiko Rupp
Heiko Rupp
Heiko Rupp

Heiko W. Rupp ist Diplom-Informatiker und arbeitet als Entwickler bei der Firma Red Hat im Bereich Monitoring und Management von Servern. Er hat das erste deutsche Buch zum JBoss Applikationsserver und eines der ersten Bücher zu EJB3 geschrieben. Rupp lebt mit seiner Familie in Stuttgart.

Web-Security rings um die Anmeldung

Dr. Stefan Schlott (BeOne Stuttgart GmbH)
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Interessant für
Entwickler
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Systemarchitekten
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IT-Manager
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Themenbereich: Security

Stichworte: Session Management, Authentisierung, Passwörter


Abstract:

SQL-Injection und Cross-Site-Scripting sind inzwischen vielen Entwicklern geläufig; das Thema Login, Session-Management und Verwaltung der Benutzerdaten wird hingegen eher stiefmüttlerich behandelt - zu Unrecht, rangieren Probleme in diesem Bereich doch unter den ersten Plätzen der häufigsten Sicherheitslücken.

Im Gegensatz zu den zuerst genannten Bereichen gibt es hier keine einfache Bibliothekslösung. Dieser Vortrag möchte Denkanstöße geben, was abseits vom einfachen Anlegen einer Session und dem Speichern des Benutzerpasswortes passieren kann - und auf Möglichkeiten der Authentisierung hinweisen, die sicherer als ein einfaches Passwort sind.



Über den Referenten:

Dr. Stefan Schlott
Dr. Stefan Schlott
Dr. Stefan Schlott
Dr. Stefan Schlott ist Senior Consultant bei der BeOne Stuttgart GmbH und dort als Entwickler, Architekt und Trainer im Java-Umfeld tätig. Security und Privacy gehören ebenso zu seinen Schwerpunkten wie skalierbare Architekturen und die alternativen JVM-Sprachen Groovy und Scala. Sein Arbeitsumfeld ist bevorzugterweise geprägt von Pinguinen und Open-Source-Projekten.

Guter Code, schlechter Code?

Christian Kumpe und Markus Kiss (Netpioneer GmbH)
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Systemarchitekten
k.A.
Projektmanager
k.A.
IT-Manager
k.A.

Themenbereich: Sonstiges

Stichworte: Clean Code, Coding Styles, Code Smells


Abstract:

Was ist eigentlich guter Code? Wahrscheinlich haben sich viele Entwickler diese Frage schon gestellt und werden sie auch in Zukunft stellen. Zu Schulzeiten hätte ich diese Frage mit "Guter Code muss schnell sein!" beantwortet. Mit dem Resultat, dass ich nach einigen Experimenten mit BASIC und Pascal schließlich bei Assembler gelandet bin. Ja, damit lies sich dann wirklich schneller und haufenweise Code schreiben. An Dinge wie Wartbarkeit oder Lesbarkeit für andere oder mich selbst habe ich damals noch nicht gedacht, schließlich waren es meine ersten Experimente. Alten Code zum Warten gab es für mich damals noch nicht.

Inzwischen hat sich viel geändert, ich arbeite tagtäglich mit monate- oder jahrealtem Code von mir, meinen Kollegen oder ehemaligen Kollegen. Normalerweise handelt es sich dabei um Java oder JavaScript Code, Assembler ist nur noch ganz selten dabei. Ich kenne und halte mich bestmöglich an Bücher wie "Clean Code" von Robert C. Martin, entwickle meist nach TDD und arbeite mit Kollegen denen guter Code genauso am Herzen liegt wie mir. Meine Vorstellung von gutem Code haben seit der Schulzeit damit deutlich geändert und ich habe vor allem gelernt was schlechter Code bedeutet.

Trotzdem frage ich mich immer wieder "Was ist eigentlich guter Code?" bzw. "Warum ist dieser Code gut, warum ist jener Code schlecht? Geht es besser? Gibt es überhaupt die perfekte Lösung?".

Mein Kollege Nicolas und ich stellen Bewerbern regelmäßig eine kleine Programmieraufgabe beim ersten Vorstellungsgespräch. Fachlich und technisch ist die Aufgabe nicht sehr kompliziert und kann mit ein bisschen Java-Collections-Framework-KnowHow in der vorgegebenen Zeit gut gelöst werden. Die allermeisten schaffen das auch.

Interessant dabei ist die Vielzahl an unterschiedlichen Lösungen die wir im letzten Jahr zu sehen bekamen. Letzten Endes gab es praktisch keine zwei gleichen Lösungswege. Dabei haben wir nochmals viel darüber gelernt was guten Code ausmachen kann und ihn von weniger gutem Code unterscheidet. Diese Erfahrungen wollen wir Euch in diesem Vortrag anhand einiger Beispiele näher bringen. Einige dieser Erfahrungen sind: "Code muss einfach sein", "Code muss sich selbst erklären", "Code sollte beim ersten Durchlesen zu erfassen sein", "Zuviel Dokumentation ist wirklich zuviel", "Die einfachere Lösung ist die bessere"...


Über die Referenten:

Christian Kumpe
Christian Kumpe
Christian Kumpe
Christian Kumpe studierte Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und sammelte bereits während seines Studiums als Freelancer Erfahrung in diversen Java-Projekten. Seit 2011 arbeitet er als Softwareentwickler bei der Netpioneer GmbH in Karlsruhe. Seine aktuellen Themenschwerpunkte sind Java-basierte Portale und Internet-Plattformen. Es ist ihm ein wichtiges Anliegen die Wartbarkeit von Softwaresystemen durch guten Code zu erhalten und zu verbessern.
Markus Kiss
Markus Kiss
Markus Kiss
Markus Kiss, M. Sc., hat in Karlsruhe und Mannheim Informatik studiert und arbeitet als Senior Softwareentwickler bei der Netpioneer GmbH in Karlsruhe. Er interessiert sich seit mehreren Jahren für Clean Code und saubere Softwarearchitekturen. Code Smells und Antipatterns bringen ihn zwar immer wieder zum Schmunzeln, doch er findet es spannend, wie man mit einfachen Techniken und Praktiken genau dem entgegenwirken kann.